Was ist das BAFA-Programm "Förderung von Unternehmensberatungen für KMU"?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet mit dem Programm "Förderung von Unternehmensberatungen für KMU" eine bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe. Ziel ist es, die Erfolgsaussichten und Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu stärken, indem externe Beratung finanziell erleichtert wird.
Was wird gefördert?
Gefördert werden konzeptionelle, individuell durchgeführte Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung — von Digitalisierung bis Nachhaltigkeit. Die Beratung muss von einer beim BAFA registrierten, unabhängigen Beraterin oder einem unabhängigen Berater durchgeführt werden.
Wie hoch ist die Förderung? (Stand: September 2026)
Der Fördersatz richtet sich nach dem Unternehmensstandort und beträgt entweder 50 % (maximal 1.750 Euro) oder 80 % (maximal 2.800 Euro) der Beratungskosten. Innerhalb der Laufzeit der aktuellen Förderrichtlinie, die bis zum 31. Dezember 2026 gilt, kann jedes förderberechtigte Unternehmen maximal fünf abgeschlossene Beratungen fördern lassen, jedoch nicht mehr als zwei pro Kalenderjahr. Seit dem 15. November 2025 gilt zudem: Bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten Antragstellern wird der Zuschuss auf den gezahlten Brutto-Rechnungsbetrag berechnet.
Wer profitiert?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden sowie Freiberufler:innen — unabhängig davon, ob es sich um ein junges oder etabliertes Unternehmen handelt. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die selbst in der Unternehmens- oder Wirtschaftsberatung tätig sind.
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